Liebe Besucherinnen und Besucher der IfaK-Website,

leider hat sich trotz intensiver Bemühungen um Förderung die finanzielle Situation unseres Instituts in den letzten Jahren so dramatisch verschlechtert, dass wir in den letzten Monaten das Institut nur noch ehrenamtlich betreiben konnten. Wir werden dies, bezogen auf die inhaltliche Arbeit, auch weiterhin tun. Doch leider können wir die Aktualität unserer Website nicht mehr garantieren, wie Sie sicher schon bemerkt haben.
Wir werden die Website (Stand: Mai 2015) trotzdem weiter Online lassen, damit Sie auf die alten Informationen zugreifen können. Mails an das IfaK (ifak@hdm-stuttgart.de) werden wir versuchen weiterhin zu beantworten. Informationen zur "CD des Monats" finden Sie bei unserem Kooperationspartner Stiftung Zuhören (http://www.zuhoeren.de/home/hoer-und-leseempfehlungen/cd-des-monats.html).
Bei Fragen zur Leseförderung und Giraffe Online können Sie sich an Prof. Susanne Krüger (kruegers@hdm-stuttgart.de) wenden.
Prof. Dr. Richard Stang betreut weiter die Sammlung "KinderMedienWelten" und andere medienpädagogische Fragestellungen.

Wir hoffen, dass wir Ihnen bald wieder den gewohnten Service im Netz zur Verfügung stellen können.

Ihr IfaK-Team

Hochschule der Medien (HdM) - Medienwissenschaft

Medienwissenschaft


Wissenszeitschriften für Kinder als App

Bachelorarbeit im Studiengang Mediapublishing beschäftigt sich mit aktuellen Entwicklungen

Das aktuelle Angebot an Apps zu Wissenszeitschriften für Kinder ist gering. Julia Eden geht in ihrer Bachelorarbeit den Fragen nach ob, ein Markt für Apps dieser Art existiert, welchen Content die Apps bieten sollten und wie Kinder sie nutzen würden.

Die Analyse des vorhandenen Angebots an Apps zu Wissenszeitschriften für Kinder zu Beginn der Arbeit zeigt eine unterschiedliche Aufbereitung der Zeitschrifteninhalte in den Anwendungen. Auf Basis der Analyseergebnisse erfolgt eine Befragung von Eltern. Die Ergebnisse zeigen, dass Eltern in Kinder-Apps großen Wert auf Spiele legen. Animationen sowie eine Vorlesefunktion werden ebenfalls als wichtig beurteilt. Eine App zu einer Wissenszeitschrift für Kinder soll Informationen spielerisch vermitteln. Des Weiteren soll vorhandene Musik an- und ausgeschaltet werden können. In-App-Käufe sowie Werbung in digitalen Anwendungen für Kinder lehnen Eltern ab.

Zeitschriften-Apps ergänzen die Seiten der gedruckten Ausgabe durch verschiedene Elemente oder setzt einzelne Themen komplett multimedial um. Die Häufigkeit und Art der Nutzung hängt stark vom jeweiligen Alter der Kinder ab. Je älter die Kinder sind, desto häufiger und selbstständiger nutzen sie mobile Endgeräte.

Trotz der zahlreichen Erwartungen der Eltern an Zeitschriften-Apps ist ihre Bereitschaft, dafür mehr als den Preis der gedruckten Version zu bezahlen, gering. Die Verlage müssen also sowohl den Erwartungen der Eltern gerecht werden, als auch die eigenen wirtschaftlichen Interessen verfolgen. Findet beides Beachtung, steckt in Wissenszeitschriften-Apps für Kinder ein großes Potenzial für Verlage. Die Bachelorarbeit bietet einen guten Überblick über den aktuellen Markt und liefert eine Grundlage für weiterführende Forschungsarbeiten.

Die Bachelorarbeit gibt es hier: