Liebe Besucherinnen und Besucher der IfaK-Website,

leider hat sich trotz intensiver Bemühungen um Förderung die finanzielle Situation unseres Instituts in den letzten Jahren so dramatisch verschlechtert, dass wir in den letzten Monaten das Institut nur noch ehrenamtlich betreiben konnten. Wir werden dies, bezogen auf die inhaltliche Arbeit, auch weiterhin tun. Doch leider können wir die Aktualität unserer Website nicht mehr garantieren, wie Sie sicher schon bemerkt haben.
Wir werden die Website (Stand: Mai 2015) trotzdem weiter Online lassen, damit Sie auf die alten Informationen zugreifen können. Mails an das IfaK (ifak@hdm-stuttgart.de) werden wir versuchen weiterhin zu beantworten. Informationen zur "CD des Monats" finden Sie bei unserem Kooperationspartner Stiftung Zuhören (http://www.zuhoeren.de/home/hoer-und-leseempfehlungen/cd-des-monats.html).
Bei Fragen zur Leseförderung und Giraffe Online können Sie sich an Prof. Susanne Krüger (kruegers@hdm-stuttgart.de) wenden.
Prof. Dr. Richard Stang betreut weiter die Sammlung "KinderMedienWelten" und andere medienpädagogische Fragestellungen.

Wir hoffen, dass wir Ihnen bald wieder den gewohnten Service im Netz zur Verfügung stellen können.

Ihr IfaK-Team

Hochschule der Medien (HdM)

Kinder- und Jugendzeitschriften

Tierfreund, Geolino und Co. - Präsentation von Kinderzeitschriften in Bibliotheken


Ausgangspunkt der Betrachtung ist die Tatsache, dass Kinderzeitschriften bei der Leseförderung wenig Beachtung finden. Auch in den Bibliotheken fristen diese eher ein unscheinbares Dasein. Es stellt sich also die Frage, ob Kinderzeitschriften anders präsentiert werden müssen, um das Interesse der Zielgruppe zu wecken. Eine Möglichkeit der Aufmerksamkeit heischenden Präsentation ist hier vorgestellt.

Üblicherweise werden bei der Zeitschriftenpräsentation die aktuellsten Ausgaben frontal ausgestellt. Diese Hefte sind meist Präsenzbestand und können nur vor Ort gelesen werden. Ältere Ausgaben sind auch ausleihbar und werden dann auf einem Stapel oder in einem Schuber gesammelt. Diese Art der Präsentation ist für Erwachsenenzeitschriften angemessen, Kinder stellen jedoch höhere Ansprüche an eine interessante Zeitschriftenpräsentation.



Zunächst einmal ist es sinnvoll, die Kinderzeitschriften an zentralen Punkten in der Bibliothek aufzustellen, die von der Zielgruppe häufig frequentiert werden. Hier eignet sich die Nähe zu den PC-Spielen oder den Computern selbst, zu den Tonträgern oder den Lern-CD-ROMs. Sitzgelegenheiten in diesen Bereichen bieten zusätzlich die Möglichkeit, sich mit Freunden zurückzuziehen und gemeinsam die Zeitschriften durchzublättern. Im Bereich der Ausleihe aufgestellte Zeitschriften fangen die umherschweifenden Blicke der Kinder während den Wartezeiten ein.

Um die Zeitschriften noch bewusster in den Fokus der Kinder zu rücken, bedarf es ein wenig Kreativität und manchmal ungewöhnlicher Mittel. So ist es möglich, bestimmte Kinderzeitschriften als Dekoration zu verwenden und z.B. als Mobile aufzuhängen. Kinder reagieren besonders auf visuelle Reize, daher kann man auch einzelne Seiten beliebter Kinderzeitschriften in Farbe vergrößern und diese an die Wände der Bibliothek anbringen. Neben Covern eignen sich dabei vor allem auch Poster und Comics.

Um die mittlerweile bei Kinderzeitschriften üblich gewordenen Gimmicks mit einzubauen, eignen sich beispielsweise Verlosungen innerhalb der Zielgruppe. Wer etwas mehr Zeit investieren will, kann auch ein Büchereiquiz organisieren und mehrere Gimmicks als Teilnahmepreise verschenken. Denkbar ist es auch, die Gimmicks wie Ausstellungsobjekte in einer Vitrine o.ä. zu sammeln und so in die Präsentation mit einzubeziehen.