Liebe Besucherinnen und Besucher der IfaK-Website,

leider hat sich trotz intensiver Bemühungen um Förderung die finanzielle Situation unseres Instituts in den letzten Jahren so dramatisch verschlechtert, dass wir in den letzten Monaten das Institut nur noch ehrenamtlich betreiben konnten. Wir werden dies, bezogen auf die inhaltliche Arbeit, auch weiterhin tun. Doch leider können wir die Aktualität unserer Website nicht mehr garantieren, wie Sie sicher schon bemerkt haben.
Wir werden die Website (Stand: Mai 2015) trotzdem weiter Online lassen, damit Sie auf die alten Informationen zugreifen können. Mails an das IfaK (ifak@hdm-stuttgart.de) werden wir versuchen weiterhin zu beantworten. Informationen zur "CD des Monats" finden Sie bei unserem Kooperationspartner Stiftung Zuhören (http://www.zuhoeren.de/home/hoer-und-leseempfehlungen/cd-des-monats.html).
Bei Fragen zur Leseförderung und Giraffe Online können Sie sich an Prof. Susanne Krüger (kruegers@hdm-stuttgart.de) wenden.
Prof. Dr. Richard Stang betreut weiter die Sammlung "KinderMedienWelten" und andere medienpädagogische Fragestellungen.

Wir hoffen, dass wir Ihnen bald wieder den gewohnten Service im Netz zur Verfügung stellen können.

Ihr IfaK-Team

Hochschule der Medien (HdM) - Theorien der Medienwirkung

Theorien der Medienwirkung

Einleitung

Wie wirken die einzelnen Medien auf den Menschen? Welche Schäden verursachen Film, Fernsehen und Co.? Wie kann die menschliche Psyche durch Medien angeregt und gefördert werden?

Mit den Antworten auf diese Fragen beschäftigt sich der Themenkomplex Theorien der Medienwirkung, in dem acht Wirkungsschemas von Medien vorgestellt und beleuchtet werden. Manche Thesen gelten als weitestgehend belegt bzw. widerlegt, andere sind noch umstritten. Allen gemeinsam ist aber, dass sie sich nicht erst in jüngster Zeit entwickelt haben, sondern sich schon seit mehreren Jahrzehnten mit den negativen und auch positiven psychischen Folgen von Medienkonsum auf die Rezipienten beschäftigen.

Einen Überblick über die behandelten Thesen erhalten sie in nachfolgender Tabelle:


Bezug nehmend auf die ewig währende Diskussion über Medien(aus)wirkungen, zuletzt wieder repräsentiert durch die Debatte um die so genannten „Killerspiele“, wird dem Leser in diesem Themenkomplex ein genereller Einblick in traditionelle Theorien vermittelt. Dabei wurden neuere Konzeptionen nicht in den Blick genommen. Informiert wird über psychologische Grundsätze, davon abgeleitete Medienwirkungstheorien, belegende Studien und den heutigen Forschungsstand dazu. Abschließend bezieht jede/r Autor/in selbst Stellung zu den einzelnen Thesen.